Grüner Wald um 1893

Die Geschichte des Grünen Wald reicht weit zurück. Erbaut im 18. Jahrhundert ist der Grüne Wald seither ein fester Bestandteil des Gemeindelebens von Hamberg und gilt als das älteste Gasthaus des Ortes.

Schon im Jahr 1893 wurde der Gasthof durch Josef Holzhauer, dem Ur-Ur Großvater des heutigen Eigentümers, betrieben. Eigenes Vieh im dazugehörigen Kuhstall und die eigene Schlachtung ergänzten das Anwesen. 

Grüner Wald 2013

Im Jahr 2013 wurde der Gasthof durch den heutigen Eigentümer erworben und es kam neuer Schwung in den Grünen Wald und nach Hamberg. Es begann ein ambitioniertes Projekt an dessen Ziel nichts geringeres Stand, als ein neues gastronomisches Konzept, mit exzellenter Küche in traditionellem Umfeld, mit modernsten Mitteln, anzubieten.

Foto: PZ Archiv, Ketterl

Grüner Wald 2018

Nach umfangreichen und aufwändigen Umbau-und Renovierungsmaßnahmen konnte der Grüne Wald im Juni 2018 wieder neu eröffnet werden.

Trotz der vielen Umbaumaßnahmen im Laufe der Jahrhunderte und der nun notwendig gewordenen Sanierung sind im Kern noch immer die Grundmauern sowie der Gewölbekeller erhalten und sind Bestandteil des heutigen Gebäudes. Darüber hinaus wurde im neu gestalteten Innenhof  der Raum für einen wunderschönen Biergarten geschaffen und der ehemalige Kuhstall bietet nun ebenfalls einen gemütlichen Platz für Gäste.

Hamberg

Hamberg, im Herzen des sogenannten Biet, gelegen, verzaubert seine Einwohner & Gäste durch die einmalige Höhenlage. Daher auch der Name „Hamberg“ – überliefert von „Hang am Berg“.

Das langgezogene Waldhufendorf ist als Rodungssiedlung im Hochmittelalter entstanden. Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1453. Hambergs Geschichte steht möglicherweise schon von Anfang an in engem Zusammenhang mit der Burg Steinegg und den anderen Biet-Gemeinden. Auf Hamberger Gemarkung befand sich das abgegangene gemmingische Jagdschloss Taulbronnen.